Einheiten

Ngao Mbeba

Description

Kongolesische Spezialeinheit der Klassik. Ersetzt den Schwertkämpfer. +10 Kampfstärke bei Verteidigung gegen Fernangriffe. Kann durch Wald und Regenwald sehen und gehen.

Historischer Kontext

Die Armee des kongolesischen Königreichs bestand aus einer Gruppe von Bogenschützen mit einem kleineren Kontingent an schwerer Infanterie, die Schwerter und Schilde trugen. Die kolonialen Portugiesen bezeichneten Letztere in ihren Erzählungen als "adagueiros" ("Schildträger"), während in den wenigen überlieferten Originaldokumenten der Suaheli-Begriff "Ngao Mbeba" verwendet wird. Obwohl die Bogenschützen in Kriegszeiten Wehrpflichtige der Miliz waren, gibt es Hinweise darauf, dass die stehenden Ngao Mbeba durch Gelder des Königs unterstützt wurden. In der Hauptstadt waren vermutlich bis zu 20.000 von ihnen untergebracht, mit kleineren Kontingenten in den Provinzen unter dem Kommando der lokalen Behörden. Unter König Afonso I. entstand eine kleine Einheit portugiesisch bewaffneter, lokaler Musketiere und so wurden die alten Schildträger letztendlich durch die gefährlicheren Jungspunde ersetzt.