Einheiten

Raketenartillerie

Description

Belagerungseinheit des Informationszeitalters. Ideal zum Angreifen von Städten. Kann sich nicht in derselben Runde fortbewegen und angreifen, es sei denn, sie hat die Expertenmannschaft-Beförderung verdient.

Historischer Kontext

Die chinesischen Wu-Streitkräfte feuerten schon bei der Belagerung von Yuzhang im Jahr 904 mit Schießpulver gefüllte Raketenartillerie ab, auch wenn diese eher farbenfroh als tödlich war (außer vielleicht für die Besatzung). Die Metallzylinder-Raketen, die in den 1780er Jahren von Tipu Sultan von Mysore verwendet wurden, sowie die britischen Congreve'schen Raketen in den 1790ern waren auch nicht viel besser. Erst mit dem deutschen Nebelwerfer und der sowjetischen Katjuscha des Zweiten Weltkriegs war die Raketenartillerie dann mehr als nur ein Kuriosum auf dem Schlachtfeld. Nach dem Krieg machten neue Raketenartillerie-Entwürfe sie dann zu einem festen Bestandteil von Armeen der NATO und des Warschauer Pakts, damit sie Unheil über Europa bringen konnten für den Fall, dass der erwartete Dritte Weltkrieg ausbrach. Der geringe Rückstoß von Raketen bedeutet, dass leichtere Lafetten benötigt werden, welche dadurch mobiler sein können (manche davon können sogar beim Fahren feuern). Anspruchsvollere Raketen verfügen über Lenksysteme, die größere Genauigkeit bei beweglichen Zielen ermöglichen.