Description
2x-Flankierungsbonus.
Historischer Kontext
Eine doppelte Umfassung ist eines der verheerendsten Manöver in der Kriegsführung: Ein gleichzeitiger Angriff auf beide Flanken einer gegnerischen Formation, gewöhnlich ausgeführt von sehr mobilen Einheiten wie der leichten Kavallerie. Sun Tzu zog die Kunst des Zangenangriffs in Betracht, entschied sich aber dagegen, da der Feind voraussichtlich vor Abschluss des Manövers flüchten würde. Er glaubte, dass gegnerische Soldaten, die von Reitern eingeschlossen werden, umso heftiger kämpfen würden, da ihnen ohnehin keine andere Wahl bleibt. Nichtsdestotrotz wurde das Manöver der doppelten Umfassung erfolgreich eingesetzt, z. B. von Militades in der Schlacht bei Marathon, von Alexander am Hydaspes und von Hannibal in der Schlacht von Cannae. Dschingis Khan verwendete eine elementarere Form, bekannt als "mongolische Hornsignale", während die Deutschen das Manöver für die bewaffnete Kriegsführung perfektionierten. Was folgte, war der Blitzkrieg.