Description
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Historischer Kontext
Vor der Einführung detaillierter Seekarten (aber nachdem Segler nur auf ihr Glück vertraut haben, um heil wieder an Land zu kommen), war das Seebuch das Navigationshandbuch eines Seefahrers, für Segelanweisungen - genannt Periplus ("Küstenfahrt", "Umschiffung"), von einstigen Mittelmeerseglern. Diese Bücher wurden im Mittelalter von Navigatoren und Piloten bestens gehütet, da sie persönliche Aufzeichnungen und sämtliche Kenntnisse der Handelswege, die sie erforscht oder besegelt hatten, enthielten. Während der Renaissance machten Seebücher, die unter Warenhändlern einer Stadt getauscht wurden, Städte wie Pisa, Genua und Venedig unglaublich reich. Das Zeitalter der Entdeckungen machte die Seebücher sogar noch beliebter, da ihre Aufzeichnungen preisgaben, wie man diese weit entfernten Orte wieder erreichen konnte. Schlussendlich wurde dieses private Wissen durch Seekarten ersetzt, und die Seefahrt war von nun an weitaus weniger abenteuerlich.