Einheiten-Beförderungen

Kanonenspitzen

Description

+7 Kampfstärke gegen Belagerungseinheiten.

Historischer Kontext

Leichte Kavallerie wurden in den 1700er und 1800er Jahren allgemein für Aufklärungsaktionen, in Gefechten und Überfällen eingesetzt, vor allem die extravaganteren Arten wie Husaren und Lanciers. Ihr Einsatz auf dem Schlachtfeld begann erst nach dem eigentlichen Kampf, wenn sie losgelassen wurden, um den flüchtigen Feind zu überrennen. Gelegentlich wurde die leichte Kavallerie jedoch für den Angriff gegnerischer Artillerie eingesetzt, wo sie in der Regel zahlreiche Verluste zu beklagen hatte, bevor sie in die unmittelbare Nähe der Kanonen kamen. Die Kanoniere rannten daraufhin zur nächst gelegenen freundlichen Infanterie, und die Reiter stiegen ab, um die Geschütze unbrauchbar zu machen, indem sie eine mit Widerhaken versehene Stahlnadel in das Zündloch trieben, die dann den Zündkanal versperrte. Diese Taktik blieb über viele Jahrzehnte hinweg äußerst populär. Graf Friedrich von Bismarck empfahl gar, dass jeder Kavallerist solche Nägel bei sich haben sollte.