Description
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Historischer Kontext
Ein Schiff zu steuern ist nicht so leicht wie es scheint - es bedarf weitaus mehr als nur das Bedienen der Pinne. Sobald die Segel gehisst waren, war ein guter Steuermann von unermesslichem Wert, da er sowohl Können als auch Stärke beweisen musste. Griechische Triremen, beispielsweise, steuerte man anhand zweier Steuerruder auf beiden Seiten des Hecks, die von einem einzigen Kybernetes (Griechisch für "Steuermann") bedient wurden, der gewöhnlich den Trierarchen ("Kapitän") neben sich hatte, der ihm Anweisungen gab. Ein guter Steuermann hatte ein gutes Gespür dafür, wie sein Schiff auf unterschiedliche Bedingungen wie Wind, Seegang, Ströme und Stürme reagiert, und war in der Lage, die Zeit zwischen Ruderwechsel und der Reaktion des Schiffs auf das Ruder einschätzen zu können. Dies gilt heute noch so wie damals.